Lassen Sie sich verführen. - Lust und Leidenschaft, die erotische Welt der Lisbeth Ritter

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Missgeglückter Valentin

„NEIN!“
‚Mist‛, dachte er, ‚sie hört sich echt sauer an.‛ Trotzdem bettelte er: „Nur ein bisschen quälen. Es wird dir gefallen. Ich versprech’s.“
Zum Valentinstag hatte er ihr eine Übernachtung in einem speziellen Hotel geschenkt. Ein Hotel, in dem es die verschiedensten Themen-Zimmer gab. Für jedes Liebes- oder Sexpaar wäre garantiert das richtige dabei, warben sie in ihrem Hausprospekt. Welches Zimmer er gebucht hatte, wollte er partout nicht verraten, nur dass er etwas tun wollte, dass sie bisher nie getan hatten. Das SM, das als Wasserzeichen den Gutscheinhintergrund bildete, deutete dezent an, in welche Richtung er dabei dachte.
„Komm schon, wir haben seit bestimmt einem Jahr nichts Neues ausprobiert.“ „Der Sex mit mir ist dir also zu langweilig“, schnappte sie.
„Das habe ich nicht gesagt, Schatz. Nie. Ist er auch nicht, ich möchte einfach Mal was Anderes machen.“
Er zog sie an seine Brust, rieb seine Mitte begehrlich an ihrer Hüfte. „Kein Hardcore. Nur so ein bisschen Fifty Shades für Arme gemischt mit unausgelebten Jungenfantasien“, warb er mit seiner verführerischsten Stimme. „Stell dir vor, wie du in einem vom Wind verwehten Kleid, mit verbundenen Augen an einen Marterpfahl gebunden bist. Hinter dir geht die Sonne vor einer Westernkulisse unter. Die Peitsche knallt, verfehlt dich knapp. Männerpranken zerreißen dein Oberteil, greifen gierig nach deinen Brüsten“, er fasste ihre mit den Händen, „und ich eile zu deiner Befreiung. Im letzten Moment – der erste hatte schon fast die schmierigen Finger unter deinem Rock – kann ich die Banditen in die Flucht schlagen. Erleichtert schluchzt du ein Dankeschön, fragst, wie du mich belohnen kannst. Dabei bist du noch immer an den Pfahl gefesselt und …“ „Hast du sie noch alle?!“
„Komm schon, es ist nur ein Spiel“, versuchte er, sie zu überreden. Ruckartig zerrte sie seine Jeans gleichzeitig mit der Unterhose nach unten. „Au!“ Erschreckt zuckte er zurück, doch sie hatte mit seiner Reaktion gerechnet, war schneller. Mit der Rechten griff sie ihm grob in die Eier, mit der Linken packte sie seinen Schwanz. „Scheiße, was soll das?“, fuhr er sie an. Sie drückte zu, als er ihre Handgelenke fasste. „Du stehst doch auf Kleider vom Leib reißen und Gewalt.“ „Bisschen brutal“, stöhnte er. Ihre einzige Antwort war das Nach-oben-Ziehen der Augenbraue. Sobald er ihre Arme freigab, ließ auch sie los.
So schnell gab er allerdings nicht auf. „Es ist nur ein Rollenspiel. Die Hauptsache ist, dass ich dich rette.“ „Ach? Wie viele Banditen waren es? Drei? Du jammerst, wegen ein bisschen Hose runterziehen und willst es mit mehreren Männern gleichzeitig aufnehmen?“
Damit beschäftigt sein Glied halbwegs in die nun geöffnete Jeans zu sortieren, sah er sie eindringlich an. „Für dich würde ich alles tun, wenn es darauf ankäme. Auch wenn ich keine Marvel-Superkräfte habe.“ „Wirklich?“
„Natürlich. Ich würde kämpfen wie ein Löwe.“
Sie schmiegte sich an ihn, streichelte seine Brust, begann abwechselnd mit den Hemdknöpfen und seinen Nippeln zu spielen. „Auch wenn es mehrere wären?“
„Klar, ich würde dich befreien. Irgendwie.“ „Um jeden Preis?“ „Und wenn es das Letzte wäre, was ich tue“, versicherte er so ernsthaft, dass sie ihm einfach glauben musste. Lächelnd sah sie auf und bekam einen Kuss.
„Nach einem Kampf gegen drei Kerle wärst du sicher verletzt?“, fragte sie, „Ich müsste deine Wunden versorgen, dich küssen und streicheln, damit es nicht mehr so weh tut.“ Das Gesagte andeutend glitten ihre Finger liebkosend über imaginäre Wunden, klebten ein Pflaster auf eine Platzwunde über der Augenbraue. „Das wäre schön“, seufzte er. Vorsichtig küsste sie sein blaues Auge, prüfte, ob seine Rippe gebrochen war. Seine Brust hatte sie inzwischen entblößt, um sie mit einem Stück Stoff, dass sie von ihrem eingebildeten Kleid abtrennte, zu verbinden. „Tut das weh?“ Nachdem sie ihn abgetastet hatte, ließ sie ihre Lippen auf eine wortlose Art sprechen. „Jetzt nicht mehr“, murmelte er.
„Hast du hier auch was abgekriegt?“ Spielerisch berührte sie seinen Schaft, der ihren Fingern sofort begehrlich entgegen strebte. „Zum Glück nicht.“ „Ach nein?“ Er schüttelte den Kopf, schob ihre Hand tiefer in seinen Schritt und machte sich daran ihr das Oberteil über den Kopf zu ziehen. „Selbst wenn, der Anblick lässt mich alle Schmerzen vergessen“, stellte er fest, bevor er sich über ihr Décolleté beugte. Der BH segelte auf den Boden. Er wusste, was sie mochte, kraulte hingebungsvoll ihren Nacken. Gleichzeitig fühlte sie seine Lippen herrlich weich auf ihren Busenspitzen. Doch je härter sein Schwanz in ihrer Hand wurde, desto härter wurden auch ihre Brustwarzen in seinem Mund. Ohne die Lippen voneinander zu lösen, streiften sie sich, Richtung Bett stolpernd, gegenseitig ein Kleidungsstück nach dem anderen ab. Ineinander verschlungen fielen sie mehr in die Laken, als dass sie hineingesunken wären. „Komm rein, Liebling“, seufzte sie. „Auf jeden Fall.“ Erbebend spürte sie sein pralles Glied zielstrebig in ihre feuchte Spalte gleiten, spürte, wie seine Härte ihr geschwollenes Fleisch teilte, sich immer wieder in sie hineinrieb, sie zunehmend ausfüllte. Heiß pulsierend umfing sie ihn. Er beugte sich über sie, leckte ihre Kehle, ihren Mund, forderte ihre Zunge heraus. Dann stieß er schneller zu. Ihr Geschlecht pochte wilder, zog sich zusammen, sie stöhnte auf, feuerte ihn mit gutturalen Tönen an. Er musste tiefer. Viel tiefer brauchte sie ihn. Beine und Hüfte nach hinten nehmend, zuckte ihr Leib unter seinem. Tiefer. Kommend bäumte sie sich auf, erlöste ihn so. Empfing mit einem leisen Schrei seinen finalen Stoß. Wimmerte unter seinen ausklingenden Schüben.


In diesem Augenblick hasste sie sich dafür, seinem Betteln nachgegeben zu haben.
Augenblick war vielleicht nicht das richtige Wort, denn wegen der Binde aus dichtem schwarzem Stoff, konnte sie nichts sehen. Wenige Meter vor der Zimmertür des Hotels hatte er sie ihr umgelegt. Zur Strafe für ihre Blödheit musste sie sich nun von ihm führen lassen. Dazu die verdammten Schuhe. Unsicher setzte sie Fuß vor Fuß.
Sie hörte, wie die Tür geöffnet wurde, gab zögernd seinem Schieben nach.
Scheiße. Mit einem dumpfen Ton fiel die Tür hinter ihr ins Schloss, ein Riegel wurde vorgeschoben. Absolute Dunkelheit umgab sie. Er streifte ihr den Mantel von den Schultern, den sie trug, um die Kleider zu verbergen, die er für sie ausgesucht hatte. Alles in Schwarz. Highheels natürlich, auf denen sie kaum stehen konnte, ein Minirock mit nichts darunter, obenrum nur ein paar Lederriemen mit Nieten und Schnallen, die in ihre Brüste schnitten. An den Manschetten, die er um ihre Handgelenke geschlossen hatte, waren Haken, die man an dem Oberteil befestigen konnte. Darauf hatte er vorerst verzichtet. Ein Halsband lief zu dem Rückenteil hinab und drückte ihr unangenehm auf den Kehlkopf. So stand sie reglos.
Angespannt lauschte sie in den Raum. Er schien nicht mehr in ihrer Nähe.
Stille.
Ein kalter Luftzug. Schauder jagten über ihren Rücken. Die Härchen auf ihren Armen stellten sich auf. Wieso tat er nichts?
Das Leder um ihre Brust schien enger zu werden, ihre Atmung wurde flacher. Sie musste schlucken, der Druck auf ihre Kehle verstärkte sich. Blut summte in ihren Ohren.

Plötzlich Licht. Die Binde von ihren Augen gezogen. Sie versuchte zu erkennen, blinzelte ungläubig.

„Du Ekel!“, empört schnellte sie herum, „Wie kannst du nur!“
Aus vollem Halse lachend, duckte er sich in Erwartung einer Ohrfeige weg. Er bekam kaum Luft, so musste er glucksen. „Du müsstest dein Gesicht sehen“, japste er, „es ist jede Strafe, die du dir für mich ausdenkst, wert. Jede! Absolut jede!“
Wütend funkelte sie ihn an, dann löste sich die aufgestaute Anspannung und sie stimmte in sein Lachen ein. Fast gleichzeitig ließen sie sich nebeneinander in das rosa Himmelbett fallen. Rosa Überdecke, Kissen mit Ohren in Hello Kitty-Form, von denen sie das Comic-Katzengesicht angriente. Der rosa Stoff über ihnen und um sie herum, die weiß-rosa Kinderzimmertapete an den Wänden, sogar das Laminat war rosa. Dazu überall und in jeder denkbaren Größe Herzen und dümmlich grinsende Hello Kittys. Ein veritabler rosa Kätzchen-Albtraum umgab sie.
„Wie kann man in einem solchen Zimmer Sex haben? Das ist vollkommen pervers“, stellte sie fest. „Ich will mir noch nicht einmal ansatzweise vorstellen, welche Rollenspiele hier gespielt werden.“
„Kein Sex?“, er versuchte sie möglichst entsetzt anzusehen, „ist das dein Ernst?“
„Du hast selbst gesagt, keine Strafe kann schlimm genug sein, dafür, dass du mich hiermit“, sie machte eine ausladende Armbewegung, „geschockt hast.“
„Aber du hast mir versprochen, dass ich dich quälen darf. Ich könnte dir die Augen verbinden, wenn du kein Rosa sehen willst“, schlug er vor und zog eine Nachttischschublade auf. Die Handschallen und Fußfesseln darin waren mit Plüsch überzogen und genauso rosa wie die Peitsche sowie der Glas-Dildo daneben. Die Krönung jedoch war die Gesichtsmaske in Form der Comic-Katze. Es gab sie mit oder ohne Sehschlitzen. „Du hast recht, Schatz“, gab er zu, „das geht nicht. Wenn ich dir diese Maske aufsetze, kriege ich definitiv keinen hoch.“ Sie nickte triumphierend, besah sich aber neugierig die übrigen Utensilien.
„Wo wir schon mal die Gelegenheit haben“, murmelte sie, die laminierte Auswahlkarte studierend. „Hier steht, man kann verschiedene Katzenkostüme ausleihen. Für sie und für ihn. Das hier sieht ja eher aus wie ein Bunny-Kostüm in pink, und dieses erst: aus rosa Latex, mit so einer Art Catwoman-Maske.“ Sie zeigte auf das zugehörige Bild.
„Das ist total bizarr.“

„Wir passen nicht hier rein“, stellte sie fest. Er war ähnlich angezogen wie sie. Hatte einen Lendenschurz um und ein paar Lederriemen am Oberkörper. Tatsächlich sah es seltsam aus, wie sie so in dem rosa Himmelbett saßen.
„Das Folterkammer-Zimmer war mir zu tough“, erklärte er, „Ich dachte, für den Anfang ist das hier gruselig genug. Und es gibt alles, was man für Soft-SM braucht.“
„Meinetwegen, ich stehe zu meinem Wort, aber das Halsband ist zu eng.“ „Tut mir leid.“
Sie griff nach dem Verschluss, doch bevor sie ihn erreichte, wurde ihre Hand weggezogen. „Nein, lass es an, ich will es später benutzen. Aber ich stelle es weiter. – Gut so?“ Sie brummte missmutig, es fühlte sich immer noch unangenehm an. Warum hatte sie sich auch breitschlagen lassen diesen Kram anzuziehen?
„Du willst mich also tatsächlich fesseln und quälen?“ „Aber klar, deswegen sind wir doch hier. – Es ist nur ein Spiel, Schatz.“ „Okay, unter einer Bedingung.“
‚Jetzt kommt’s ‛, dachte er, es wäre auch zu einfach gewesen.
„Ich möchte, dass du etwas Bestimmtes anziehst. Wenn du das tust, darfst du anschließend mit mir machen, was du willst.“ „Alles was ich will?“
Sie nickte und holte aus ihrer Reisetasche eine Art Ledertanga. Oben wie ein Gürtel, hinten wie ein String, vorne bildeten je drei waag- und senkrechte schmale Lederstreifen eine Art Beutel, der Glied und Hoden aufnehmen sollte. „Komm schon, Liebling“, sie schlenkerte das Teil vor ihm hin und her, „ich will dich darin sehen.“ Misstrauisch beäugte er das Objekt.
„Es ist dein Freifahrtschein“, lockte sie.
„Wirklich alles was ich will?“, vergewisserte er sich. Ein Nicken ihrerseits und er legte sich das Teil an. Sie half mit, rieb ihren Schenkel in seinen Schritt. „Nur noch die seitlichen Laschen hier vorne drüber“, erklärte sie. Kaum waren sie in die Mitte geklappt und über die Schnalle gelegt, hakte sie ein kleines Vorhängeschloss ein. Bevor er begriff, schnappte es zu.
Bedauernd zuckte sie die Schultern, ihre Mundwinkel gingen nach oben, Lachfältchen bildeten sich an ihren Augenwinkeln. „Der Schlüssel ist so winzig, dass du ihn in der Tasche nie finden wirst. Es bleibt dir also nichts anderes übrig, als mich so scharf zu machen, dass ich den Gürtel aufschließen will. Und jetzt mein Liebling, darfst du wie versprochen alles tun, was dir Spaß macht. Wirklich alles.“ Zärtlich streichelte sie seine Brust.
„Ich wusste es“, kam es resigniert, „Du meinst es ernst, Schatz, oder?“ „Du kennst mich doch“, flötete sie. „Ja. Genau deshalb habe ich vorsichtshalber nicht die Folterkammer gebucht. Ich sah mich schon auf der Streckbank liegen“, brummte er. Sie lachte.
„Nun denn“, er baute sich vor ihr auf, „lassen wir das Spiel beginnen. Ich bin gespannt, wie schnell dir das Lachen vergeht. Zum Bett!“, befahl er. Ihr wurde leicht mulmig, sein Tonfall klang ihr eindeutig zu ernst.
„Halte die Arme nach oben!“, kam der nächste Befehl. Zögernd leistete sie folge. Er hakte ihre Handmanschetten an eine Kette, die er durch eine Öse oben am Bett führte, spannte sie an. Er sah, wie sie mühsam die Balance hielt, grinste, weil er wusste, dass sie die Highheels hasste. Ruckartig zog er ihre Arme nach oben. Mit einem Schmerzensschrei ging sie auf die Zehenspitzen. „Hej“, protestierte sie. „Sei still, Frau, du willst mich doch nicht zwingen, dich zu knebeln?“, kam es trocken. Überrascht sah sie ihn an, so kannte sie ihn überhaupt nicht.
Noch weiter zog er, zwang sie so, sich an den Pfosten zu pressen, hakte die Kette schließlich ein. ‚Und das in diesen Scheißschuhen ‛, dachte sie.

Aus der Ecke holte er ein Schulpult aus rosa Plastik. Es wirkte grotesk, als er darauf eine schwarze Ledermappe entrollte, in der unterschiedliche Instrumente ordentlich in Täschchen sortiert auf ihren Einsatz warteten. Er breitete alles so aus, dass sie es sehen konnte. Die kleine Peitsche, merkwürdige Klemmen und Haken, Tuben mit wer weiß was darin, undefinierbare Geräte. Ein Klistier? Sie runzelte die Stirn. Dazu legte er ein Seil, das ihr merkwürdig bekannt vorkam, verschiedene Knebel, einer davon mit einem Dildo. Ihr Hals schnürte sich zusammen. Ein Köcher hing an dem Pult. Daraus ragten eine richtige Peitsche, eine Gerte, eine seltsam geformte Stange hervor. Mehr konnte sie nicht erkennen.
„Ich denke“, er drehte sich zu ihr um, „mit geschlossenen Augen genießt du es mehr.“ Mit einem Tuch in der Hand näherte er sich ihr. „Und ich will keinen einzigen Ton von dir hören, sonst muss ich dir den Knebel anlegen.“ Es wurde dunkel.
Ein leichter Schwindel ergriff sie. Ohne den Halt der Fesseln hätten ihre Knie sie nicht länger getragen.
Scharf zog sie die Luft ein, zuckte zurück. Scheiße was war das an ihrem Bauch? Eis. Blödes eiskaltes Eis. Die Falte auf ihrer Stirn vertiefte sich bedrohlich. Was auch immer sie erwartete, trat nicht ein. Stattdessen glitten seine Fingerkuppen zärtlich über ihre Arme. Sanft massierend schlossen sich seine Hände um ihren Busen. Seine Lippen strichen liebkosend über ihre Halsbeuge. Ihr Körper wollte sich entspannen, sich hingeben, doch ihr Geist war wachsam, vermutete ein Ablenkungsmanöver, um sie unvorbereitet und um so härter treffen zu können. Feucht und weich spielten seine Lippen mit ihrem Ohrläppchen, zwischen Daumen und Mittelfinger knetete er liebevoll ihre Brustwarzen. Sein eingeschlossenes Geschlecht schmiegte sich an ihren Po. Er schob den Rock nach oben, teilte ihre Pobacken leicht, wiegte sich dazwischen, ging etwas in die Knie um weiter nach vorne, in ihren Schritt gelangen zu können. Mit der Linken hielt er sich an ihrer Hüfte fest, mit der Rechten strich er ihre Haare zur Seite. Sie seufzte wohlig, als seine Nasenspitze ihren Nacken streichelte. Er knabberte ein wenig an ihrem Hals. Sein warmer Atem. Seine Hand, die nach vorne wanderte. Vertraut, irgendwie beschützend lag sie auf ihrem Unterleib. Seine Schübe wurden begehrlicher. Nun hielt er sich mit beiden Händen an ihrer Hüfte fest. Ihr pulsierender Schoß wollte nach hinten. Wollte aufnehmen. So weit es ihre Fesseln zuließen, kippte sie ihr Becken, reckte sich seinem Verlangen entgegen. Spielerisch glitten seine Fingerkuppen über ihren Bauch, ihre Wirbelsäule entlang, schließlich ihre Arme hinauf, wo sie die Fesseln lösten, ihre Hände in Empfang nahmen und an ihre Seite führten. Während sie ihre Handgelenke rieb, öffnete er den Mini, der unbeachtet zu Boden fiel.
„Knie dich aufs Bett“, läutete er mit belegter Stimme die zweite Runde ein. Zärtlich flüsterte er: „am Eck, halte dich an dem Pfosten fest, aufrecht, mit geschlossenen Beinen.“
Ein seliges Lächeln zeigte sich auf ihrem Gesicht. Sie mochte es von hinten. Oh ja. Wenn er zur Einstimmung ihren Rücken streichelte, während er sie mit sanften Schüben langsam in Fahrt brachte, ihren Nacken mit kleinen Bissen reizte, sobald er schneller kam und am Ende heftig in sie stoßend ihre Pobacken immer fester knetete.
Peitschenknallen riss sie aus ihren erbaulichen Gedanken. Fesseln fixierten ihre Handgelenke an der Stange. Sie zog noch prüfend daran, da klatschte es hart auf ihren Po, ein stechender Schmerz durchzuckte ihre Brustwarzen. Er hatte etwas mit Spitzen über ihre Nippel gestülpt. Die beiden Kappen waren an einem Steg befestigt, an den Seiten liefen Riemen auf ihren Rücken, die er miteinander verband. Eng verband, so dass sich die Spitzen tiefer in ihr empfindliches Fleisch bohrten. „Und jetzt, mein Schatz“, raunte er heiser vor Erregung in ihr Ohr, „kommt das Beste.“
Kalte Schauer jagten über ihren Körper. Ihr Schoß zog sich zusammen, allerdings nicht vor Lust, sondern um sich zu verschließen. Sie presste die Beine zusammen.
„Das hat doch keinen Zweck, Schatz.“ Mit den Fingern strich er neben ihr stehend durch die Spalte zwischen ihren Schenkeln. „Lass mich dazwischen. Komm schon. Es wird leichter für dich, wenn du es freiwillig tust.“ Stur spannte sie Bein- und Pomuskeln an, zog ihren Schoß nach vorne, als ob er ihn so nicht erreichen könnte.
„Kein Sorge“, flüsterte er, „ich weiß, was dir hilft, dich zu öffnen.“ Sie schluckte. Kälte breitete sich in ihr aus. Sie hörte, dass er zu dem Pult ging.
„Es sieht geil aus, wie du da kniest. Die Arme nach oben, den Busen erwartungsvoll nach vorne und den Hintern sehnsüchtig nach hinten gestreckt. Du siehst scharf aus.“ Das bebende Verlangen in seiner Stimme machte sie an, gleichzeitig fand sie es schrecklich, ihm so ausgeliefert zu sein. Sie wollte abbrechen, als sie kaltes Metall an ihren Schenkeln spürte. Etwas Bedrohliches lag in der Luft. Unerwartet löste er die Augenbinde. Überrascht blinzelte sie ihn an. „So scharf“, wiederholte er. Das glühende Begehren in seinem Blick traf sie unvorbereitet. Bevor sie richtig verstand, hatte er sich hinter sie gesetzt. Mit der breiten Zunge leckte er über die Ritze zwischen ihren Schenkeln. Rau war seine Zunge, feucht die Spur, die sie hinterließ. Ein zweites und drittes Mal leckte er genüsslich von der Mitte ihrer Schenkel aufwärts. Heißer Atem prallte an ihren Schritt. Seine harte Zungenspitze, bohrte sich tiefer. Aufstöhnend ließ sie ihn ein, klammerte sich haltsuchend an den Pfosten. Seine Spitze züngelte zwischen ihren Schamlippen hinauf zu ihrem Kitzler. Mehr verlangend öffnete sie die Schenkel.
So wollte er sie haben. Ein Beinspreizer schloss sich um ihre Fußgelenke.
„Spinnst du“, fuhr sie ihn ernüchtert an. Er schnippte gegen die Spitzenkappen auf ihren Nippeln. Gequält stöhnte sie auf. „Du hast wohl vergessen, welches Spiel wir spielen“, antwortete er drohend, „und jetzt sei still.“
Ihr Blick war eindeutig: So wirst du den Schlüssel nie bekommen, aber das war ihm im Moment egal. So egal, wie es ihm war, dass sie ausschließlich auf seine Finger- und Zungenfertigkeit stand und Gerätschaften aller Art verabscheute. Er hatte eine Überraschung für sie.
Umständlich – dabei im Auge behaltend, dass sie auch zusah – packte er einen schwarzen, wie eine Mondsichel geformten Stimulator aus. Modell Lilith. Das obere Drittel war mit drei parallel laufenden Reihen feiner Noppen bestückt. Die Mitte verdickte sich zu einer hervorragenden prallen Eichel. Kurz vor dem Ende der Sichel saß eine etwas kleinere Eichel. Beide waren mit abgerundeten Spitzen besetzt.
Zugleich fasziniert und erbost beobachtete sie, wie Lilith unaufhaltsam ihrem Schritt näher gebracht wurde. Ihr Schoß zuckte zurück. Es half ihr nicht, mit den Fingern teilte er ihre unteren Lippen. Die seitlichen Noppenreihen liefen jeweils zwischen inneren und äußeren Schamlippen entlang, die mittlere höhere Reihe, genau über ihren Kitzler. Er bog die Mondsichel etwas und schon lagen die Eicheln passgenau auf ihren Öffnungen.
So entsetzt sie das Teil zuerst angesehen hatte, so sehnsüchtig strebte sie ihm schon nach wenigen Momenten gekonnter Behandlung entgegen.
„Es gefällt dir“, stellte er mit Genugtuung fest. Bisher hatte er den Stimulator vor allem sanft vor und zurück bewegt. Nun experimentierte er. Trieb ihn pulsierend mal mehr mal weniger tief in ihre Öffnungen. Probierte es abwechselnd mit seitlichen und kreisenden Bewegungen. Ließ die Spitze auf ihrem Kitzler tanzen. Als er sich eingespielt – und ihrer Atmung nach den richtigen Takt gefunden hatte – begann er ihren Nacken zu lecken, mit kleinen Bissen zu überhäufen, ihren Busen zu reizen. Wollüstig wand sie sich seinen Bemühungen entgegen. Wusste nicht, ob sie sich zuerst nach vorne oder zuerst nach hinten recken sollte. Verrenkte sich, um möglichst allen Stimuli gleichzeitig entgegenstreben zu können. Kam Lilith gierig nach, sobald sie etwas zurückwich. Wurde mit tiefer dringenden Eicheln, die Blitze in ihren zuckenden Leib schickten, belohnt. Ihr Kitzler würde gleich explodieren.
Er kannte alle Stadien ihrer Erregung genau. Ihr abgehacktes Ächzen war eindeutig. Die gequälten Laute, die sie hervorstieß. Wie sie immer wieder die Luft anhielt. Er liebte es, sie kommen zu sehen, trotzdem zog er die Mondsichel zurück. „Mach weiter!“, brachte sie heiser heraus. „Mach schon, komm“, bettelte sie, sah auf, suchte das Begehren in seinem Blick, „Es muss dich doch anmachen mich so zu sehen. Ausgeliefert in deiner Hand. Ganz so wie du es wolltest. Dein Schwanz muss fast sein Gefängnis sprengen. Erlös ihn. Reib deine Stange an der Stange und mach es mir dabei.“
Er schüttelte den Kopf. „Du machst es mir.“
Vorsorglich hatte er ihre Hände getrennt angebunden. Ihre Rechte machte er los, knetete seine harten Hoden mit ihrer Hand, beugte sich hinab, hob ihr Kinn an, brach mit gierigen Lippen in ihren Mund ein. Willig überließ sie ihm ihre Zunge für einen wilden Kampf. Aber das war bei weitem nicht genug. Er zwang sie nach unten, indem er ihre Linke direkt über der Matratze festband. „Komm her“, er dirigierte sie, „du bist dran.“ Sie hatte recht, seinem Schwanz war das Ledergitter inzwischen verdammt eng. „Leck ihn! Komm! Leck ihn in seinem Gefängnis.“ Er drückte ihren Kopf in seinen Schritt, kam ihr aus der Hüfte entgegen. Mit der anderen Hand griff er ihren Busen, sie schrie auf. „Tut mir leid, entschuldige.“ Er hatte die Spitzenkappen vergessen, aber er wollte richtig zufassen. Mit fliegenden Fingern löste er die Vorrichtung, packte ihre entblößten Brüste, stöhnte „Konzentrier dich auf die Eichel.“ Widerwillig ließ er kurz los, um die Lederriemen so zurecht zu schieben, dass wenigstens seine Spitze befreit lag. „Mach es mir. So ist es gut. Massier schön die Eier dabei, du weißt, wie ich es mag.“
Es war absolut geil, sie so vor sich knien zu haben, ihre lutschende Zunge, ihre saugenden Lippen. Doch der Frust seinen Schwanz nirgends hineinstecken zu können, wuchs wie sein Schwanz selbst. „Wo ist der Schlüssel?“, keuchte er. „Mach mich erst los.“ Ohne weiter zu verhandeln, kniete er sich hinter sie, der Beinspreizer war im Weg, musste weg. Er teilte ihre Schamlippen, verschaffte sich Platz, tauchte ein, zwängte sein eingesperrtes Glied mitsamt seines Gefängnisses an ihr Geschlecht. Stieß und rieb sich an ihr. Eisern hielt er sie an der Hüfte fest. Leder und Nieten pressten sich in ihr nasses, brennendes Fleisch.
„Scheiße, komm rein!“, stieß sie hervor. „Sag mir, wo der Schlüssel ist.“ „Dein Schwanz sprengt gleich seinen Käfig.“ „Was du nicht sagst“, grollte er und gab nach. Kaum war sie frei, hangelte sie sich mit der Rechten an seinem Gürtel entlang, zog das Schlüsselchen heraus, tastete mit der Linken nach dem kleinen Schloss. Die Laschen waren noch nicht richtig zur Seite geklappt, da hatte er das Gefängnis bereits nach unten gestoßen. Sein riesiger praller Schwanz sprang nach vorne. Augenblicklich begrub er sie unter sich. Stieß hart in sie hinein. Stieß und rammte, rammte und drängte, drängte und stieß in ihr Ächzen. In ihre erstickten Laute. Ihren sich unter ihm aufbäumenden Leib. „Nimm die Beine hoch“, verlangte er, „leg sie vor meine Schultern, damit ich dich richtig …“ Seine Stimme brach. „Tiefer!“, wimmerte sie.
„JA!“ Unablässig hämmerte er seinen Schwanz nach unten. Wie Krallen bohrten sich ihre Finger in seinen Hintern. Zerrten ihn zwischen ihre nach hinten gepressten Schenkel. Nur in dieser Stellung konnte er so wunderbar wahnsinnig tief in sie stoßen. Tief in ihr wirbelndes verschlingendes Zentrum. Gleichzeitig stöhnten sie kommend auf. Explodierten. Trieben noch ein paar Mal ineinander. Dann sanken sie in die Erlösung. Schmiegten sich schwer atmend aneinander.
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